Der Kohlrabi verdankt seinen Namen zwar der weit verzweigten Kohlverwandtschaft, aber ansonsten hat er mit Kohl oder Rübe im Aussehen und Geschmack wenig gemein. Weder Kopf noch Blume, weder Blätter noch Wurzeln sind das, was als Kohlrabigemüse zubereitet wird. Vielmehr ist es der Stiel der Pflanze, der sich zu einer fleischigen Knolle verdickt. Kohlrabi wird mit unterschiedlicher Schalenfarbe angeboten. Weißer ist zarter im Geschmack und wird meistens im Gewächshaus angebaut, dagegen schmeckt der blauviolette Kohlrabi aus dem Freiland kräftiger.