Sicher kennen Sie den bekannten Zungenbrecher „Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid“. Der Rotkohl vereint tatsächlich eine breite Farbpalette. Die Blattfarbe ist roh von dunklem Lila. Je nach pH-Wert des Bodens ändert jedoch der Rotkohl seine Farbe. In sauren Böden erscheint die Blattfarbe eher rot, in alkalischen Böden dagegen bläulich. So erklären sich auch die unterschiedlichen Bezeichnungen in verschiedenen Regionen. Ob es Blaukraut oder Rotkraut ist, entscheidet außerdem die Zubereitung. Je mehr Essig oder andere Säuren verwendet werden, umso röter ist das Gericht. Die Zugabe von Äpfeln ist dafür ein gutes Beispiel.