Maisgerichte können auf eine lange Tradition zurückblicken. Sie waren Grundnahrungsmittel der Mayas und Azteken. Bei ihnen hatte dieses Getreide - wie in vielen anderen indianischen Kulturen auch - mythologische Bedeutung, und sie verehrten ihre Maisgötter. 1493 brachte Columbus den Mais nach Europa. Zuckermais unterscheidet sich übrigens vom Futtermais dadurch, dass die Kohlenhydrate während des Reifeprozesses im Korn vorwiegend als Zucker und nicht als Stärke eingelagert werden. Außerdem hat er eine wesentlich dünnere Fruchtschale um die Körner. Deshalb schmeckt Zuckermais im Reifezustand süß und zart im Gegensatz zum herkömmlichen Futtermais.